Auch dieses Jahr trafen sich die Helfer des BRK Ingolstadt um sich im Münster
für Ihre kommenden Einsätze göttlichen Segen zu empfangen. Bei einem so
abwechslungsreichen und gefährlichen Job ist für viele Helfer der Beistand von
oben sehr wichtig. Auch einige neue Fahrzeuge, ein Rettungswagen, ein
Krankenwagen, ein Fahrzeug des betreuten Fahrdienstes und ein
Katastrophenschutzfahrzeug wurden vom Münsterpfarrer für eine Unfallfreie Fahrt
gesegnet.
Anschließend trafen sich alle Helfer in den Räumen des
Kreisverbandes zu einer kleinen Stärkung mit leckeren Weißwürsten und Wiener.
Während des Essens hielt der Vorstand eine ermutigende Reden und bedankte sich
bei allen ehrenamtlich Tätigen Helfern des Kreisverbandes Ingolstadt für ihr
Engagement. Im Anschluß folgten die Ehrungen von Helfern der verschiedenen
Fachdienste für langjährige Mitgliedschaften und für herausragendes Engagement.
 Langjährige Mitglieder
des BRK Ingolstadt
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75 engagierte Schüler/-innen der verschiedensten Schulen Ingolstadts üben
zusammen im BRK Kreisverband Ingolstadt unter der Aufsicht von Heidi Essenbach.
Die Leiterin der Schularbeit des Jugendrotkreuzes investiert viel Zeit und
Geduld, um den Schülern von 10-18 Jahren Erste Hilfe praxisnah beizubringen. In
Ihren Schulen werden die Schulsanitäter/-innen bei Unfällen oder schweren
Verletzungen als Ersthelfer eingesetzt. Und das passiert nicht selten, auf dem
Katharinen Gymnasium waren es im vergangenen Jahr ca. 120 Einsätze der jungen
Lebensretter. Viel Verantwortung, die die Schüler/-innen freiwillig auf sich
nehmen.
"Die Schulsanitäter lernen hier fürs Leben", hört man oft.
Und das stimmt. Ein hohes soziales Engagement spürt man, wenn Sie zur Tat
schreiten. So bestand eine der Lerneinheiten nur darin, mit dem Patienten zu
sprechen und die Angst zu nehmen. Hierzu kommt noch die Teamfähigkeit, die sehr
hoch geschrieben wird, denn alleine rettet es sich nur schwer!
Ab
kommendem Jahr wird eine Gruppe im Jugendrotkreuz wieder mit neuem Leben
erfüllt. RUD, die Realistische-Unfall-Darstellung - in letzter Zeit nur zu zweit
tätig - beschäftigt sich mit dem realitätsnahen Darstellen von Verletzungen.
Mittels Schminke und Filmblut, bringen Sie eine Portion realitätsnahen Stress in
große Übungen.
Anfang 2012 wird es zudem ein Einführungsseminar für den
Schulsanitätsdienst geben, hier können sich alle Interessierten darüber
informieren, was und wie das Rote Kreuz funktioniert und wer welche Aufgaben es
hat.

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Es ist Bürgerfest, viele Menschen tummeln sich auf den Straßen Ingolstadts.
Auch Elke Püls (69) verbrachte einige schöne Stunden bei strahlendem
Sonnenschein, mitten unter gleich gesinnten. Als am Abend Wolken aufzogen,
entschloss sie sich nach Hause zu fahren, um dem Unwetter zu entgehen. Also
schnell auf das Fahrrad und ab in Richtung Heimat. Doch die Fahrt sollte ein
jähes Ende nehmen. Auf der Schlosslände angekommen passierte es, Frau Püls
stürzt schwer und bleibt bewusstlos auf dem harten Asphalt liegen. Ein Ordner
des Sicherheitsdienstes am Bürgerfestes bemerkte die Frau. Er setze sofort den
Notruf ab, und verständigte den nahegelegenen Sanitätspunkt am Parkplatz des
Stadttheaters. Die dort postierten Helfer (Daniel Welsch und) trafen binnen
einer Minute am Einsatzort ein und übernahmen die Erstversorgung der Patientin.
Zur gleichen Zeit fieberten die ehrenamtlichen Helfer des BRK Anja Grimmer,
Christian Mayer und der Notarzt Dr. Achim Ehrt Am Hauptsanitätspunkt des
Bürgerfestes am Alten Rathaus dem Feierabend entgegen. Sie waren den ganzen Tag
zum Sanitätsdienst auf dem Bürgerfest gekommen, um ehrenamtlich Besuchern des
Bürgerfestes zu helfen. Doch der Feierabend musste warten, denn das Funkgerät
schrillte auf und meldete "Eine bewusstlose Person auf der Schlosslände!".
Binnen weniger Minuten trafen die Retter um Dr. Ehrt bei den Helfern und der
schwer am Kopf verletzten Frau Püls ein. Schnell war klar, hier ist höchste Eile
geboten. Als wäre dies nicht genug, begann es nun wie aus Eimer zu regnen.
Behutsam aber zügig wurde Frau Püls in den Rettungswagen eingeladen. Hier wurde
sie medizinisch vorversorgt und ihr Zustand soweit stabilisiert do dass sie ohne
größere Komplikationen in den Schockraum der Notaufnahme, des Klinikum
Ingolstadt transportiert werden konnte.
Zehn Tage musste Frau Püls mit
einer Schädelfraktur im Klinikum verbringen, danach folgten einige Wochen Reha.
Hier wuchs auch Ihr Entschluss, sich persönlich bei jenen Helfern des BRK zu
bedanken, die am Unglückstag so schnell zur Stelle waren. Einige Telefonate und
ein paar Monate später stand Sie nun da, neben jenen Menschen die im
Regenschauer um Ihr Leben rangen. Erstaunt und voller Freude empfingen die
ehrenamtlichen Helfer Ihr ganz persönliches "Dankeschön" von Frau Püls. "Da weiß
man für was man die rote Jacke immer wieder gerne anzieht." scherzt Anja Grimmer
im Nachhinein.

(v.l.n.r.: Anja Grimmer, Notarzt Dr. Ehrt, Elke Püls und Christian Meier) |
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Die Sir-William-Herschel-Mittelschule hat mit dem Blutspendedienst des
Bayerischen Roten Kreuzes Kontakt aufgenommen, sie möchten einen
Blutspendetermin selbst organisieren.
Die Klasse 10b der Schule hat eine
Schülerfirma mit dem Namen "Einer für alle - Alle für einen" gegründet. Diese
Schülerfirma hat das Ziel, soziale Projekte zu unterstützen.
Der
Blutspendetermin wird nun am 26. Januar 2012 in der Schule Herschelstraße 26 von
16:00 Uhr bis 20:00 Uhr durchgeführt.
Die Schüler übernehmen
unter Aufsicht die komplette Terminorganisation, Werbemaßnahmen,
Spenderbetreuung am Terminort, Verpflegung der Blutspender, etc.
Mit den medizinischen
Abläufen haben die Schüler natürlich nichts zu tun, diese führt der
Blutspendedienst des BRK durch.
Die Schüler haben in der Organisation
schon Erfahrung und sind hoch motiviert!
Zuletzt hatten sie einen
Spendenlauf für die DKSK (Knochenmarktypisierungsaktion) geplant und mit großen
Erfolg und nachhaltiger Resonanz durchgeführt.
Es wäre schön, wenn die
Blutspender durch ihr zahlreiches Erscheinen dieses Engagement von Schülern, das
in einem sozialen Brennpunkt sehr beachtenswert ist, besonders unterstützen. |
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Am 13. Januar 2012 führte der Blutspendedienst des BRK
einen Blutspendetermin vor dem Einrichtungshaus POCO Domäne in der Siemensstraße
in Ingolstadt durch.
Das POCO Team unterstützte diesen Sondertermin mit vollem
Einsatz, Werbemaßnahmen und sogar einer kleinen Tombola. Die Einnahmen gingen zu
Gunsten unseres HVO-Dienstes.
Die Spender durften sich freuen, sie erhielten zusätzlich
zur Verpflegung noch einen leckeren Döner vom dortigen Imbiss. Trotz des nassen
und kalten Wetters erschienen 72 Spender zum BLUMO-Termin.
Allen Spendern herzlichsten Dank.
Unser besonderer Dank gilt Herrn Witt, Herrn Blamberger und
Frau Sayer von der Firma POCO.

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Foto: A. Zelck / DRK
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